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Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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irumpf@lib-hilfe.de 

Ausstellungsseite, wo alle zusätzlichen  Infos sind 
 

ISRAEL
Politische Raumplanung Ethnozentrismus Rassismus

MONOPOLY OHNE GRENZEN

Viktoria Waltz

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Zu beiden Seiten der Mauer - Laika Verlag

Zu beiden Seiten der Mauer - Rezension von Dr. Ludwig Watzal
 


Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
Arn Strohmeyer

275 Seiten - 16 Euro plus Versandkosten und kann - Selbstverlag -  über die Webseite www.arnstrohmeyer.de  bestellt werden.

Rezension von Dr. Ludwig Watzal 
Rezension von Rudolph Bauer
 




FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen

ISBN: 978 3 88975 201 7 - 10,00 €  -
www.zambon.net

 Rezension von Dr. Ludwig Watzal 
Rezension von Prof. Dr. Werner Ruf
 


Abdallah Frangi:
Der Gesandte.
Mein Leben für Palästina.

Hinter den Kulissen der Nahost-Politik,

Heyne-Verlag München 2011, 19,80 Euro, ISBN 978-3-453-19354-3

Rezension von Dr. Ludwig Watzal 
Rezension von Wolfgang Günter Lerch 
Rezension - Hakam Abdel-Hadi 
 Rezension von Arn Strohmeyer
 


NEU - Heft Nr. 73

Ägypten: Regimetausch

Jahrgang 19, Frühjahr 2013 - 64 Seiten - 20. April 2013

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Inhalt
 


Die Erfindung des Landes Israel

Rezension von Dr. Ludwig Watzal
 Rezension von Arn Strohmeyer
Rezensiert von Doris Anselm -
 

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 Mittwoch, 22. Mai 2013 - 10:40

Leider muss ich aus gesundheitlichen Gründen die Aktualisierung dieser Seiten wieder unterbrechen.
Besuchen Sie - wenn Ihnen Informationen fehlen - das Archiv.




PHOTO: Palestinians break hole in separation wall 
- On Friday May 17, Palestinian activists in the West Bank town of Abu Dis broke a hole in the Israeli wall separating them from the East Jerusalem neighborhood of Ras Al 'Amud. A YouTube video of the action shows a crowd of activists using sledgehammers to break a 4-meter opening in a brick section of the wall near Jericho Road, once the main route between Jerusalem and the Jordan Valley. >>>

 

KenFM im Gespräch mit: Elias Davidsson (Teil 1)

"Feindbild der Juden durch Muslime ersetzt" - Prof. Dr. Wolfgang Benz liest aus seiner Veröffentlichung. - "Wirkliche Kritik setzt Sachkenntnis voraus. Verallgemeinerung hingegen ist das Kochrezept aller Vorurteile", sagte Prof. Dr. Wolfgang Benz in der Bibliothek des Deutschen Bundestages, wo er am Donnerstag, 16. Mai 2013, aus seinem Buch "Die Feinde aus dem Morgenland. Wie die Angst vor den Muslimen unsere Demokratie gefährdet" las. In seinem Werk analysiert der renommierte Antisemitismusforscher aus der Perspektive der Vorurteilsforschung Mechanismen der Ausgrenzung einer Minderheit durch die Mehrheit. Eine zentrale These des Autors dabei lautet: Muslimfeindlichkeit arbeitet mit ganz ähnlichen Argumentationsmustern und Stereotypen wie der Antisemitismus. - Einteilung in Gut und Böse - "Gemeinsam ist diesen Vorurteilen die Einteilung in Gut und Böse sowie das Phänomen der Ausgrenzung. Oftmals dient eine solche Denkweise der Anhebung des eigenen Selbstbewusstseins, auch um soziale Frustrationen zu lindern", >>>

Kairos Palästina - „Die Stunde der Wahrheit“ - Appell ... - ... von Christinnen und Christen für einen Frieden in Gerechtigkeit in Israel/Palästina


Unterzeichnen auch Sie ?

„Gott hat uns als zwei Völker hierher gestellt, und Gott gibt uns, wenn wir es nur aufrichtig wollen, auch die Kraft, zusammenzuleben und Gerechtigkeit und Frieden zu schaffen, das Land wahrhaft in Gottes Land zu verwandeln.“ (Kairos-Dokument Palästina, 2.3.1*)

Wir - eine Arbeitsgruppe kirchlich engagierter Personen - sind tief besorgt über den ungelösten Konflikt in Israel/Palästina. Wir haben Verständnis für die Sehnsucht des jüdischen Volkes nach einem Ort der Sicherheit nach Jahrhunderten der Verfolgung und der drohenden Ausrottung. Wir hören aber auch die palästinensische Stimme, die uns eindringlich sagt: „Es war Unrecht, dass wir aus dem Land vertrieben worden sind“ (Kairos-Dokument Palästina 2.3.2*). Wir sind insbesondere besorgt über die wachsende Zahl israelischer Siedlungen im Westjordanland und den fortschreitenden Bau der Sperranlage, was eine Zweistaatenlösung zunehmend verunmöglicht. Jeder Anspruch auf ganz „Eretz Israel“ bzw. ganz Palästina zielt letztlich auf die Verdrängung oder Unterdrückung des anderen Volkes.


Im Bewusstsein

dass wir durch die Jahrhunderte lange Ausgrenzung und Verfolgung des jüdischen Volkes in Europa in eine unheilvolle Geschichte verwickelt sind und dadurch eine besondere Verantwortung in diesem Konflikt tragen

dass der christliche Glaube bleibend im jüdischen Glauben verwurzelt ist

dass Jesus von Nazareth uns zum Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und bedingungslose Nächstenliebe verpflichtet


stehen wir ein

für einen Frieden in Gerechtigkeit im Land der Bibel, der sowohl den Israelis als auch den Palästinensern Sicherheit, Freiheit und Anerkennung gewährt

für das Existenzrecht Israels im Land seiner biblischen Väter und Mütter – und für das Existenzrecht des palästinensischen Volkes im Land seiner Vorfahren, entsprechend den Beschlüssen der Vereinten Nationen für beide Völker

für die Selbstbestimmung des palästinensischen Volkes in einem Palästina, das eine eigenständige Entwicklung ermöglicht.


In der Überzeugung

dass die Besetzung, Besiedlung und Blockade palästinensischer Gebiete durch Israel dem Völkerrecht wie auch den Menschenrechten widerspricht

dass wir den „Schrei der Hoffnung, wo keine Hoffnung ist“ der Palästinenserinnen und Palästinenser im Kairos-Dokument Palästina (10.1) über die unhaltbare Situation in den besetzten Gebieten ernst nehmen müssen

dass die Kirchen sich insbesondere darüber Rechenschaft geben müssen, „dass jede Theologie, die die Besetzung rechtfertigt und dabei vorgibt, sich auf die Bibel oder auf den Glauben oder die Geschichte zu stützen, von der christlichen Lehre entfernt ist“ (2.5)


verpflichten wir uns

zur Solidarität sowohl mit den Menschen in Israel als auch in Palästina, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen

zur Unterstützung des gewaltlosen Widerstands gegen die israelische Politik der Besetzung, Besiedlung und Blockade palästinensischer Gebiete

zur Unterstützung von Organisationen und Projekten, welche sich in Israel/Palästina für Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit einsetzen.

Wir richten diesen Appell an die Leitungen der Schweizer Kirchen

(an den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK und seine Mitgliedkirchen, die Schweizerische Bischofskonferenz, die Leitung der Christkatholischen und der Evangelisch-methodistischen Kirche sowie an die Schweizerische Evangelische Allianz SEA)

mit der Bitte,

den Ruf der palästinensischen Christinnen und Christen aufzunehmen, welche die Kirchen der Welt darum bitten, „ein Wort der Wahrheit zur israelischen Besetzung palästinensischen Landes zu sagen“ (6.3)

das Kairos-Dokument Palästina „Die Stunde der Wahrheit“ in den Kirchgemeinden und Pfarreien zur Diskussion zu stellen und sich für eine offene und faire Diskussion zum Konflikt in Israel/Palästina einzusetzen.

das Ökumenische Begleitprogramm EAPPI (Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel) des Ökumenischen Rates der Kirchen aktiv zu unterstützen.

„Unsere und ihre Zukunft gehören zusammen. Entweder wird der Zyklus der Gewalt beide Seiten vernichten oder der Friede wird beiden Seiten zugute kommen.“
(Kairos-Dokument Palästina 4.3) März 2013

Al Jazeera management orders Joseph Massad article pulled in act of pro-Israel censorship - Ali Abunimah - In an unprecedented act of political censorship Al Jazeera English has deleted an article by noted Columbia University Professor Joseph Massad after coming under intense criticism from Zionists in recent days. Massad told The Electronic Intifada that he had “received confirmation” from his editor at Al Jazeera English that “management pulled the article.” The Electronic Intifada was able to independently confirm that the article was pulled. The piece, “The Last of the Semites,” published on 14 May, was taken down from the main Al Jazeera English site Sunday morning – the link now redirects to Al Jazeera’s main page. It has also disappeared from Massad’s personal page on the Al Jazeera website. The article had been one of the most viewed and emailed articles on the site and had been tweeted hundreds of times. Al Jazeera has yet to offer any public explanation for its action. >>>

Vortrag von Joseph Massad [publicsolidarity]

Israel jails conscientious objector Natan Blanc for tenth time - Harriet Sherwood - The Guardian - "I have no idea how long this will go on for," Blanc told the Guardian last month. "The bad scenario is that I will be put in front of a military court and sentenced to something like a year in prison. The better scenario is that they`ll get tired of this, and will let me do [alternative] national service instead."
 

Liebe UA-Engagierte, am 21.4. hatte ich eine Petition zur neunten Haftstrafe des Wehrdienstverweigerers Natan Blanc weitergeleitet. Inzwischen ist er bereits zum zehnten (!)  Mal inhaftiert, seine Strafe ist gerade wieder erneuert worden. Hier also ein erneuter Aufruf von Sabine Isbanner aus unserer Gruppe, den ich wieder an alle weiterleite zur Mitbeteiligung.  Herzlichen Dank für Ihre/Eure Mühe und Ihr/Euer Engagement - Waltraut Böttger - Mitglied von Amnesty International

An: Moshe Ya’alon, Verteidigungsminister, Israel 2 - Kriegsdienstverweigerer Natan Blanc muss unverzüglich und bedingungslos aus seiner 10. Haft freigelassen werden! >>>

Army raids: detentions, demolition of buildings, destruction of farmlands and irrigation systems - Saed Bannoura - In the past 24 hours, army raides in various parts of the west Bank resulted in: The detention of three residents, aged 22, 25 and 38 at Kufur Qalil village, south of Nablus; the uprooting of more than four Dunams (0.98 Acres) of agricultural lands in Al-Baq’a village, east of Hebron, planted with tomatos, beans, and zucchinis, as well as the destruction of irrigation systems; and the demolition of five commercial buildings at Barta’a Ash-Sharqiyya near Jenin.

Israel calls off UNESCO Jerusalem tour, blaming Palestinians - The UNESCO experts were to examine the state of conservation of the walled Old City, a World Heritage site. The Netanyahu governemnt called off the visit, charging that the Palestinians had "politicised" it - i.e. Palestinian Foreign Minister Riyad al-Malki`s reference to the UNESCO tour as a "probe (of) the occupation measures" in the city.

Erekat throws his weight behind Kerry`s bid to revive talks - "Make no mistake we are exerting every possible effort in order to see that Mr. Kerry succeeds. No one benefits more from the success of Secretary Kerry than Palestinians and no one loses more from his failure than Palestinians," Erekat said. He said that in the past two months Kerry had met with Palestinian President Mahmoud Abbas five times, Erekat three times and that the three spoke by phone almost weekly. "Mr. Kerry is keeping things (close to) his chest. He likes to work very, very, very below the radar and grow things like mushrooms," Erekat said. "We did everything ... in order to enable him to succeed. He is not going to wait for years or months actually, he`s working very hard."

UPDATE WITH VIDEO: 13 year-old boy shot at by settlers, tortured by soldiers, denied medical attention - UPDATED: The 13-year-old Qaryut boy attacked by settlers on 16 May completed an operation on his lower leg and foot on Friday and has since been released to recover at home. He also provided a full account of his attack and the time he spent in an Israeli jeep untreated and tortured for information he neither had nor could speak of due to the pain from his untreated injury. The boy said he was alone on his land near the illegal settlement of Eli when >>>
 

Qaryut Boy Attacked by Settlers

21. 05. 2013

Friedlicher Widerstand in Palästina, 18. Mai 2013
 

Israels singende Soldaten: "Wir hoffen, dass das Dorf niederbrennt" - Ein Photoessay der Internationalen Solidaritӓtsbewegung aus Nabi Saleh - Am 17. Mai 2013 feuerten israelische Soldaten die üblichen und enormen Mengen an Trӓnengas auf die Demonstranten aus Nabi Saleh in der besetzten Westbank mit einer Zugabe ab. Wӓhrend die Trӓnengaskanister den Boden unter den Füssen der palӓstinensischen, internationalen und israelischen Aktivisten in Brand setzten, sang die israelische Armee "Wir hoffen, dass das ganze Dorf niederbrennt." Der Protestmarsch aus dem palӓstinensischen Dorf zu einer wichtigen Quelle, die sich seit alters her im Besitz von Dorfbewohnern befindet und deren Rechte von einem israelischen Gericht bestӓtigt wurden, musste angesichts einer massiven Blockade durch Soldaten umkehren. Seit Dezember 2009 organisiert Nabi Saleh wӧchentliche Proteste gegen die schrittweise Annexion des Landes und der Quelle durch die Bewohner der naheliegenden israelischen Siedlungskolonie Halamish.

Gegen die wӧchentlichen Proteste der Palӓstinenser  in der Westbank gegen Israels Besatzung und Kolonialisierung setzt die israelische Armee neben Trӓnengas, Schockgranaten und Gummimantelgeschossen manchmal auch scharfe Munition ein, was seit 2004 zu über 20 Todesfӓllen auf Seiten der Demonstranten führte. Ein Wasserwerfer, der eine stinkende, chemische Mischung versprüht, "Skunk" genannt, wird regelmӓssig zur kollektiven Bestrafung der Dӧrfer des friedlichen Widerstandes eingesetzt. An diesem Freitag wurden mehrere Hӓuser des Dorfes mit Skunk eingedeckt. Auf You Tube dokumentieren zahlreiche Videos den Einsatz dieser lange-haftenden Flüssigkeit und zeigen die negativen Folgen für die Bewohner.

Acht internationale und israelische Aktivisten wurden von der Armee festgenommen, die Pӓsse konfisziert und eine halbe Stunde spӓter wieder freigelassen. Am Spӓtnachmittag, Stunden nach Protestende, fuhren israelische Armmefahrzeuge in einer Drohgeste langsam durch die Strassen von Nabi Saleh.

Photo essay: Israeli soldiers sing “We wish your whole village would burn down” to residents of Nabi Saleh, Team Ramallah, 18. Mai 2013, International Solidarity Movement, Team Ramallah http://palsolidarity.org/2013/05/photo-essay-israeli-soldiers-sing-we-wish-your-whole-village-would-burn-down-to-residents-of-nabi-saleh/

 

Scharfe Munition gegen Demonstranten in Deir Jarir - Seit einem Monat führt das Dorf Deir Jarir bei Ramallah wӧchentliche Freitagsdemonstrationen gegen den israelischen Zugriff auf palӓstinensisches Land und die gewaltsamen Angriffe der Siedler auf die Dorfbewohner durch. Der Demonstrationszug am 17. Mai 2013 wurde von einem Bulldozer begleitet, der eine Woche zuvor eine landwirtschaftliche Strasse für die ӧrtlichen Bauern gebaut hatte und die Arbeit fortsetzen sollte. Israelische Soldaten hatten sich auf einem gegenüberliegenden Hügel stationiert und feuerten enorme  Mengen Trӓnengas und Gummimantelgeschossen. Palӓstinenser und Internationale hӧrten zeitweise auch das Zischen von scharfer Munition. Die Trӓnengaskanister lӧsten einen Brand aus, der sich im ganzen Tal verbreitete und auf den Ӓckern und an den Olivenbӓumen Schaden verursachte. Die palӓstinensische Feurwehr wurde von den Soldaten an den Lӧscharbeiten gehindert. Einige der palӓstinensischen Jugendlichen bei der Demonstration stellten sich der Armee mit ihren Steinen und verjagten die Soldaten.

Vor ein paar Wochen haben israelische Siedler einen Aussenposten auf einem Hügel auf dem Land der palӓstinensischen Dӧrfer Deir Jarir und Silwad errichtet. Nachdem ein Bewohner aus Siwald von den Kolonialisten brutal angegriffen wurde, zerstӧrten die Palӓstinenser den Aussenposten. Siedler griffen ihrerseit das Dorf Silwad an und setzten über zehn Autos von Dorfbewohnern in Brand. Vorhergehende Proteste, bei denen die Dorfbewohner ihr Land bearbeiten wollten, wurden mit grosser Gewalt unterdrückt.

Die Nachrichtenorganisation IMEMC berichtete am 18. Mai, dass bis zu 25 Palӓstinenser in der Umgebung von Ramallah verletzt wurden, als israelische Soldaten am 17. Mai in das Flüchtlingslager Al-Jalazoun und das Dorf Silwad eindrangen. Bei dem Angriff auf Al Jalazoun setzte die Armee vor allem scharfe Munition ein und verletzte 12 Palӓstinenser, in den meisten Fӓllen am Unterkӧrper. Mehrere palӓstinensische Reporter wurden ebenfalls verletzt.

Am 10. Mai 2013 organisierte das Westbankdorf Azmut bei Nablus die erste Freitagsdemonstration gegen die israelische Besatzung und den systematischen Landraub durch die illegalen israelischen Siedlungskolonien. Der Protest begann im Dorf  Khirbat al-‘Aqrabaniyya, wo die Siedlungskolonie Elon Moreh 1980 entgegen internationalem Recht auf einem der Hügel um das Dorf erbaut wurde. Vom Dorf aus liefen die Demonstranten etwa eine Stunde lang zu einem Landstück, etwa 500 Dunum. das seit kurzem von den Siedlern von Elon Moreh illegalerweise beansprucht wird. Die Protestteilnehmer bauten einige palӓstinensische Fahnen auf ihrem Land auf und liefen dann weiter zu einer kürzlich Gebauten Strasse, die von den Siedlern als Zufahrt zu dem von Azmut gestohlenem Land benutzt wird.

Die Dorfbewohner von Al Walaja demonstrierten am 10. Mai 2013 gegen eine neue Strassenblockade, die von der israelischen Armee auf einer der zwei Zugangsstrassen nach Bethlehem erichtet wurde. Die Metallsperre ist ein weiterer Schritt zur Annexion von Dorfland für die Erweiterung von zwei illegalen israelischen Siedlungen, Gilo und Har Gilo. Al Walaja liegt zwischen der Grünen Linie und Israels Annexionsmauer, die das Dorf umschliesst. Die Palӓstinenser aus Al Walaja wurden bereits durch die Nakba im Jahr 1948 vertrieben und infolge der Annexion von Jerusalem und viele leben immernoch in Flüchtlingslagern bei Bethlehem. Viele Bewohner, die in das derzeitige Al Walaja zurückkehrten, erhielten Demolierungsbefehle für ihre Hӓuser.

Live ammunition fired at Deir Jarir demonstration against land grab and settler violence. 17. Mai 2013, International Solidarity Movement, Team Nablus; http://palsolidarity.org/2013/05/live-ammunition-fired-at-deir-jarir-demonstration-against-land-grab-and-settler-violence/

25 Palestinians Injured Near Ramallah, 18. Mai 2013, IMEMC; http://www.imemc.org/article/65502
Siehe auch Berichte vom 10. Mai 2013:
Residents of Deir Jreer and Silwad resist occupation and settlement expansion; palsolidarity.org
Village of ‘Azmut organises first demonstration against the Israeli occupation and land theft -- settler road blocked;
 successfully, 10. Mai 2013, Team Nablus, ISM; palsolidarity.org
Protest against new road block in the village of Al Walaja, Team Khalil. 11. Mai 2013; ISM; palsolidarity.org


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"Israel - Monopoly ohne Grenzen" - Dr. Ludwig Watzal - Als ich von Dr. Viktoria Waltz um ein Vorwort zu dem vorliegenden Buch angefragt worden bin, habe ich nach Lektüre des Manuskripts sofort zugesagt. Die Autorin ist eine ausgewiesene Expertin in Sachen Raumplanung und hat über Jahrzehnte an der Universität Dortmund dieses Fach unterrichtet. Neben ihren zahlreichen Veröffentlichungen zur Raumplanung und deren enormen gesellschaftspolitischen Implikationen in der Bundesrepublik Deutschland ist Viktoria Waltz immer wieder auch ihrem internationalistischen Anspruch gerecht geworden. Seit Beginn ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit galt ihr Interesse Palästina, weil sich dort eine geplante Landnahme durch Kolonisation scheinbar am deutlichsten manifestierte. Für die Expertin in Sachen Raumplanung geschieht nichts planlos. Dies trifft auch für das zionistische Kolonisierungsprojekt in Palästina zu. Dass die „Besiedelung“ der Westbank nicht planlos erfolgt ist, hat kein geringerer als der ehemalige israelische Ministerpräsident Ariel Sharon selber bestätigt. Keine Kolonie sei aus einer Laune heraus entstanden, sondern deren Lage sei von Beginn an minutiös geplant gewesen. Genau dies hat Waltz in ihrem Buch beschrieben, für das >>>

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65 Jahre nach der Nakba - Rede von Botschafter Abdel Shafi - Vor 65 Jahren wurde die Mehrheit des palästinensischen Volkes aus seiner historischen Heimat vertrieben und entrechnet. Anlässlich des 65. Jahrestages der Nakba veranstaltete die Palästinensische Mission eine Gedenkfeier. Im Folgenden erhalten Sie hierzu die Rede von Botschafter Salah Abdel Shafi: Exzellenzen, verehrte Vertreter der Bundesregierung, sehr geehrte Bundestagsabgeordnete, meine Damen und Herren, liebe Freunde,

ich freue mich sehr, Sie zu unserer heutigen Gedenkveranstaltung anlässlich des 65. Jahrestages der Nakba zu begrüßen.

Ihre Anwesenheit ist für uns von besonderer Bedeutung, denn sie anerkennt und bejaht unsere Existenz als Volk, als palästinensisches Volk, mit seiner Geschichte und seinem Recht auf Selbstbestimmung in seinem eigenen Staat.

Die Nakba - die Katastrophe des palästinensischen Volkes ist seine Vertreibung aus seiner historischen Heimat. Auch wenn wir dieser jährlich gedenken, so ist die Nakba nicht als ein isoliertes historisches Ereignis zu betrachten, sondern sie ist vielmehr ein bis heute andauernder Prozess. Er verbindet das palästinensische Volk weltweit miteinander und ist ein fester integraler Bestandteil seiner nationalen Identität.

Wir alle haben gemeinsame Erfahrungswerte, die ihren Ursprung in der Vertreibung, Entrechtung, Ausgrenzung und vor allem in der Vorenthaltung unseres politischen Selbstbestimmungsrechts haben. Diese gemeinsamen Erfahrungswerte sind das Grundmuster der palästinensischen Geschichte seit 1948 und haben das Selbstverständnis und damit die Identität der Palästinenser ganz entscheidend geprägt. >>>

Gastkommentar zu Israel - Ein System, das an Apartheid erinnert - John Dugard, em. Rechtsprofessor - Seit kurzem verkehren in den besetzten palästinensischen Gebieten getrennte Busse für israelische Siedler und Palästinenser, die nach Israel fahren. In Reaktion auf diese Massnahme kam die angesehene israelische Zeitung «Haaretz» in einem Leitartikel zu folgendem Urteil: «Der Entscheid, Palästinenser und Juden in getrennten Bussen zu transportieren, ist ein weiteres Versatzstück eines Apartheidkonzepts.» Die Schlussfolgerung träfe auch ohne Einführung dieser Busse zu. Eine unabhängige Fact-Finding-Mission der Vereinten Nationen hat vor einiger Zeit einen wichtigen Bericht über die israelische Siedlungspolitik vorgestellt. Er bestätigt, was manche seit geraumer Zeit feststellen: dass sich die Siedlungspolitik nicht von der Apartheid unterscheidet, wie sie in Südafrika praktiziert wurde. - Repression und Vertreibung - Die Fact-Finding-Mission hatte nicht den Auftrag, sich zur Illegalität der Siedlungen zu äussern, da hierin Klarheit besteht. Siedlungen verletzen die vierte Genfer Konvention, gelten laut Römer Statut des Internationalen Strafgerichtshofs als Verbrechen und wurden vom Internationalen Gerichtshof einhellig als Völkerrechtsverletzung qualifiziert. Der Auftrag bestand vielmehr darin, zu untersuchen, welche Auswirkungen die Siedlungen auf die zivilen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten haben. >>>

„The General´s Son. Journey of an Israeli in Palestine“ lautet der Titel des ersten Buches von Miko Peled, ehemaliger Soldat der israelischen Armee, in dem er die Geschichte seiner Wandlung von einem glühenden Zionisten zu einem Menschenrechtsaktivisten und Anwalt eines bi-nationalen Staates erzählt.

 Rezension von Ekkehart Drost - Miko Peled wurde 1961 als Sohn einer der bekanntesten zionistischen Familien in Jerusalem geboren. Großvater Avraham Katsnelson war einer der Unterzeichner der Israelischen Unabhängigkeitserklärung, und Vater Matti nahm als junger Offizier am 1948er Krieg teil. Brisant für das israelische Selbstverständnis ist dessen Rolle als führender General nach dem Sechs-Tage-Krieg von 1967, als Israel die West Bank, Gaza, die Golan Höhen sowie den Sinai besetzte. In einer Besprechung mit dem damaligen Kabinett erklärte Matti Peled, „die Besatzung der West Bank stünde im Widerspruch zu Israels langfristigen Interessen. (...) Es würde den jüdischen Staat in eine zunehmend brutale Besatzungsmacht verwandeln.“

Miko Peled setzt sich im ersten Teil seines Buches mit den wichtigsten Mythen des israelischen Staates auseinander, Narrative, die auch heute noch zum Selbstverständnis Israels gehören, selbst wenn ihr historisches Fundament längst durch die „Neuen Historiker“, allen voran Ilan Pappes „Die ethnische Säuberung Palästinas“ erschüttert wurde. So lernte auch der junge Miko, dass „die Araber“ 1948 freiwillig, zum Teil auf Anordnung ihrer arabischen Führer das Land verlassen hatten, die Inbesitznahme ihres Landes also moralisch gerechtfertigt war. Mikos Mutter erinnerte sich an die schönen und geräumigen Häuser der Palästinenser in West-Jerusalem, von denen eines auch der Familie Peled angeboten wurde. „Sie konnte nicht den Gedanken ertragen, im Haus einer Familie zu leben, die gezwungen wurde, ihr Heim zu verlassen und anschließend in einem Flüchtlingslager leben musste. Sie sagte, der Kaffee auf dem Tisch war noch warm, als die Soldaten ins Haus kamen und mit der Plünderung begannen. Ganze LKW-Ladungen mit Beute wurden von den Soldaten fort geschafft.“

Bis heute wird der Sechs-Tage-Krieg von 1967 in Israel als heldenhaftes Epos gefeiert, in dem es wie durch ein Wunder gelang, den eindringenden arabischen Armeen, die dabei waren, Israel auszulöschen, nicht nur zu trotzen, sondern drei Armeen zu vernichten und Land im Norden, Süden und Osten Palästinas dazu zu gewinnen. Obwohl in der neueren Geschichtsschreibung sowie durch Dokumentarfilme längst bewiesen wurde, dass Israel selbst der Aggressor war, um Land zu erobern, hat sich Miko Peled, „The General´s Son“, durch die Archive der IDF gearbeitet, um die entscheidende Sitzung zu dokumentieren: „Am 2. Juni 1967 berichtete mein Vater General Matti Peled dem Kabinett unzweideutig, dass Ägypten noch mindestens anderthalb Jahre benötige, um für einen Krieg gerüstet zu sein. Er war der Meinung, dass es jetzt an der Zeit sei, einen vernichtenden Schlag gegen die ägyptische Armee zu führen, nicht wegen einer gegenwärtigen existentiellen Bedrohung für Israel, sondern weil die ägyptische Armee für einen Krieg nicht vorbereitet war. Die anderen Generäle stimmten zu.“

Die Wandlung des Generals Matti Peled von einem Verfechter militärischer Optionen zu einem Lektor für arabische Sprache nach seiner Demissionierung bis hin zu einer Person, der mit der Bezeichnung „Abu Salam“ – Father of Peace – bei vielen Palästinensern höchste Verehrung erfuhr, blieb der Familie lange unklar. Auf die oft an ihn gestellte Frage antwortete Matti Peled stets: „Wenn Israels strategisches Ziel Krieg erforderte, unterstützte ich den Krieg. Und als Frieden möglich wurde, unterstützte ich den Friedensprozess.“ Der Sohn Miko glaubte nicht an den einen Moment, das eine Ereignis, das seinen Vater zum Umdenken veranlasste, bis er eines Tages, nach Vaters Tod,  Abu Ali Shahin in Ramallah kennenlernte. Im 15. Kapitel seines Buches beschreibt er das Treffen mit dem ehemaligen Fatah Kommandanten, einem engen Vertrauten von Yassir Arafat, der über zwei Jahrzehnte als politischer Führer für die palästinensischen Gefangenen Lernprogramme für Sprachen, politische Theorie, Demokratie entwickelte und diese in die Gefängnisse schmuggelte. Kein leichtes Unterfangen für jemanden, der auf Israels Liste der meist gesuchten Palästinenser stand. Abu Ali Shahin berichtete von einem Massaker, das wenige Tage nach dem Ende des Krieges im Juni 1967 in Beshshit (Beit Seit) stattgefunden hat: „Die Israelis massakrierten meine gesamte Familie -  Zivilisten, keine Kämpfer. Kaum eine Woche nach dem Krieg kam ein israelischer Offizier in Begleitung einer Kompanie Soldaten und eines Bulldozers zu uns in die Nachbarschaft des Rafah Flüchtlingslagers. Alle sollten ihre Behausung verlassen, Frauen und Kinder durften wieder zurück. Die Männer und Kinder über 13 Jahre wurden an die Wand gestellt und erschossen. Anschließend schoss der Offizier jeden einzelnen der bereits Ermordeten eigenhändig in den Kopf. Mehr als 30 Personen, darunter ein 13jähriger Junge und ein 86jähriger Mann, wurden getötet. Danach wurden die leblosen Körper in eine Reihe gelegt, und der Bulldozer begann sie zu überfahren, vor und zurück, vor und zurück, bis sie nicht mehr identifizierbar waren.“ Durch einen Soldaten erfuhr General Matti Peled vom Massaker, fuhr nach Gaza und besuchte die Familien der Opfer. Er sprach zu den Erwachsenen und tröstete die Kinder. Völlig verstört, so erzählte Abu Ali Shahin, stand er an der Stätte des Massakers. „Dein Vater schrieb einen Bericht an Yitzak Rabin und Haim Bar-Lev, aber sie haben nicht geantwortet. Diese Greueltat hat ihn von einem Mann des Militärs zu einem Mann gemacht, der sich dem Frieden gewidmet hat.“
 

Seine eigene Wandlung zu einem entschiedenen Friedensaktivisten wurde durch ein Unglück ausgelöst, das die Familie am 4. September 1997 heimsuchte: Smadar, 12jährige Tochter von Mikos Schwester Nurit Peled-Elhanan, fiel in Jerusalem einem Selbstmordattentat zum Opfer, für das die Mutter die Politik der israelischen Regierung verantwortlich machte. Miko, der mit seiner Familie in San Diego lebte, wo er ein Karate-Studion betrieb, schloss sich bald darauf einer Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe in San Diego  an. Eindrucksvoll schreibt er über seine inneren Kämpfe, die palästinensische Geschichte, die ihm so lange unbekannt war, zu verstehen und – mehr noch – als großes Leid zu empfinden, das sein Volk über das andere gebracht hat. Wie verwurzelt das Gefühl der Angst vor „palästinensischen Terroristen“ in ihm war und wie schwer es ihm fiel, sich davon zu lösen, wird in einer Passage im 9. Kapitel („The Fear Virus“) deutlich, in der er - längst als Friedensaktivist unterwegs - zum ersten Mal allein in einem öffentlichen Bus von Jerusalem nach Ramallah sitzt und gegen seine tief sitzende Angst vor „Terroristen“ ankämpfen muss. Dass die allermeisten Israelis auch heute noch dieses Gefühl verinnerlicht haben, wird durch die Studie von Mikos Schwester,   Nurit Peled-Elhanan, „Palestine in Israeli School Books“ deutlich. Die großen roten Schilder im Westjordanland, die Israelis davor warnen, palästinensische Ortschaften zu betreten, weil dies nicht nur gegen das israelische Gesetz verstößt, sondern auch lebensgefährlich für sie sei, sollen die Einsicht möglicher israelischer Besucher in die friedliche palästinensische Wirklichkeit verhindern.

Miko Peleds „Journey of an Israeli in Palestine“ endet mit einer Diskussion zwischen ihm und seinem Schwager Rami, eine Diskussion, die auch auf dieser Website, immer wieder geführt wird:  „One State, Two States, Three States“ ist das letzte Kapitel überschrieben. Während Miko für einen einzigen bi-nationalen und demokratischen Staat plädiert, verweist Rami als Protagonist eines jüdischen Staates auf das Problem der Siedlungen hin. Mikos Antwort soll am Ende der Besprechung eines wunderbaren, bewegenden Buches stehen, dessen Autor sich gegen große Widerstände als wahrer Humanist erwiesen hat: „Aber du weißt doch genau“, sagt Miko zu Rami, „dass wir alle Siedler sind und dass das ganze Israel besetztes Palästina ist.“

Miko Peleds eindrucksvolle Rede in Seattle am 1.10.2012 ist zu hören auf (http://www.youtube.com/watch?v=TOaxAckFCuQ)
 

 Miko Peled Seattle. Oct. 1, 2012

Liebe UA-Engagierte, am 14.5. hatte ich eine Petition zur zehnten Haftstrafe des Wehrdienstverweigerers Natan Blanc weitergeleitet. Sabine Isbanner aus unserer Gruppe hat nun dankenswerterweise zusammen mit anderen Menschenrechtsorganisationen (New Profile, Connection e. V., War Resisters’ International, Yesh Gvul und Gush Shalom) einen Aufruf erstellt, der über Change.org. verbreitet wird und einen Appell enthält, der nur unterschrieben zu werden braucht.

Englische Version:
http://www.change.org/en-GB/petitions/immediately-and-unconditionally-release-conscientious-objector-natan-blanc-from-his-already-10th-term-in-prison

Das ist die einfachste und eine effektive Methode, sich einzubringen, bitte beteiligt euch/beteiligen Sie sich möglichst zahlreich daran.
Waltraut Böttger
Mitglied von Amnesty International
Kogruppe Israel/Besetzte Gebiete/Pal. Autonomiegebiete - http://www.amnesty-koeln-gruppe2415.de/

„Israel wird mehr Land konfiszieren“  - Interview mit der palästinensischen Knesset-Abgeordneten Haneen Zoabi - Haneen Zoabi ist seit 2009 Mitglied des israelischen Parlaments (Knesset) für die arabische Partei National Democratic Assembly Haneen Zoabi(NDA). Sie studierte Kommunikationswissenschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem. Die Selbstdefinition Israels als „jüdischer Staat“ lehnt sie ab und fordert, das Land müsse ein Staat für alle seine Bürger ohne Diskriminierung der Palästinenser sein. International bekannt wurde sie im Jahr 2010 durch ihre Teilnahme an dem Schiffskonvoi mit Hilfsgütern für Gaza. Sie befand sich auf dem türkischen Schiff „Mavi Marmara“, das in internationalen Gewässern von israelischen Militärkommandos geentert wurde. Neun Aktivisten wurden bei dem Überfall getötet. Rolf-Henning Hintze traf Haneen Zoabi Ende April bei einem Besuch in Israel. Rolf-Henning Hintze: Hat die neue israelische Regierung Netanyahu-Lapid für die palästinensische Bevölkerung Israels irgendetwas Neues gebracht? Haneen Zoabi: Zuerst einmal muss ich sagen, dass diese Regierung mich nicht vertritt. Die neue Regierung beinhaltet noch mehr Risiken und ist noch gefährlicher als die frühere >>>

"Herzzerreißend": Israelischer Minister kündigt Auflösung von Siedlungen an - Große Siedlungsblöcke sollen allerdings bei Israel bleiben  -  Der israelische Finanzminister Yair Lapid hat seine Landsleute auf harte Opfer im Friedensprozess eingestimmt. "Es ist herzzerreißend, aber wir müssen Zehntausenden nicht nur ihre Häuser nehmen, sondern auch ihre Träume", sagte der Chef der liberalen Partei Yesh Atid ("Es gibt eine Zukunft") am Montag in Tel Aviv. Allerdings würden auch nach einer Friedensregelung mit den Palästinensern die großen Siedlungsblöcke bei Israel bleiben, versicherte Lapid. >>>

Ziad Doueiris neuer Film: “Das Attentat” kommt nicht in arabische Kinos - Bodo Straub - Ein berühmter libanesischer Regisseur dreht einen preisgekrönten Film über den palästinensischen Widerstand – aber die Arabische Liga verbietet die Vorführung. Jetzt schaltet sich auch die französische Regierung ein. Eine weitere Geschichte über die mitunter absurden Auswüchse des Nahost-Konflikts. Eines Tages, mitten in der zweiten Intifada, landet auf dem Operationstisch des arabisch-israelischen Arztes Amine der völlig verstümmelte Körper einer Frau – seiner Frau Sihem. Sie hat sich kurz zuvor in einem Straßencafé in Tel Aviv in die Luft gesprengt und mit sich elf weitere Menschen in den Tod gerissen. Zunächst ist Amine wie gelähmt, doch dann macht er sich auf die Suche nach den Gründen. Was trieb seine Frau zu dieser Tat, >>>

Every day-trip in Israel-Palestine is also a lesson for life - andreas hackl - When friends visit us from faraway places in Israel-Palestine, we kind of want to give a tour with an attitude. But this weekend told me that you only need to plan an ordinary day-trip and it will turn out to be a lesson for life. Or rather: a mosaic of small events that together explain much about the current situation. (...)Setting five: Is it ironic, sad or concerning, that the easiest part of our day-trip was the drive from Jerusalem to Ramallah and the time we had there? It is probably all that together, and the Ramallah bubble at least provides some safe ground from occupation and conflict. We sat down in a bar and ordered drinks. “So what did you know about the conflict before you came here?”, my partner asked the German visitor. “It is hard to say. I remember Joschka Fischer, the former German foreign minister, who said: ‘When I meet Israelis I listen to their story and think, yes, you are right. When I meet Palestinians after that I listened to their story and thought, yes, you are right too’”. Can we summarize all this twisted evil in such a way? Is it really two different and irreconcilable versions of reality that Palestinians and Israelis present, or is there a truth beyond it, which we must discover and reveal? >>>

Silence is no longer an option: A call to action from Israel - It is imperative that Jews around the world who cherish humanistic values publicly express their concern about the current situation in Israel, and call for the government to return to peaceful, moral, democratic, and humanistic values. - Daniel Bar-Tal - Israel is a prosperous and well developed state with remarkable achievements in technological, educational, cultural, scientific and agricultural spheres by every account. These achievements are a source of pride to Israelis as well as to Jews around the world. But beside these undeniable successes, a considerable segment of the Jews in Israel, who love their country and care about its future, also see a glass half empty. >>>


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