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Samstag, 27. August 2016 - 11:05  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

Wie Kritik an Israel als Antisemitismus diffamiert wird - Gruppen, die gegen die Besatzung Palästinas protestieren, werden oft als Antisemit*innen diffamiert. Doch nicht alle Jüd*innen sind Zionist*innen – nicht alle Zionist*innen sind Jüd*innen. Diese Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus ist reaktionär und muss bekämpft werden. -   Dror Dayan.- 26. Aug 2016

Dror Dayan ist Filmemacher, ursprünglich aus Jerusalem, wohnhaft in Berlin. Er ist aktiv in der Gruppe FOR Palestine und schrieb bereits mehrmals auf Klasse Gegen Klasse.

Die US-amerikanische jüdische Zeitschrift „Forward“ zitierte letzte Woche die israelische Parlamentsabgeordnete Anat Barko: Es gebe eine steigende Welle von antisemitischen Vorfällen in den USA. In einem Fall haben pro-palästinensische Student*innen der New York University sogar „Listen von Wohnheimadressen jüdischer Student*innen“ gesammelt, um diese gezielt zu schikanieren. Diese Welle, so Barko, zeige die antisemitische Natur der Boykott-Kampagne gegen Israel.

Kritische Medien wie „Mondoweiss“ brauchten nicht länger als 24 Stunden um herauszufinden, dass der Fall an der NYU nicht nur komplett erfunden war – erfunden war es sogar von der „Forward“-Journalistin selbst, als sie noch an der NYU studierte. Ein solcher Fall kommt heute nicht mehr so selten vor, doch er zeigt, zu welchen Bemühungen die israelische Regierung bereit ist, um antizionistische Arbeit als Antisemitismus zu brandmarken.

Die Tendenz, sich trotz der kolonialen Situation in Palästina immer und in jedem einzelnen Fall als Opfer darzustellen, war immer ein Bestandteil der zionistischen Ideologie. Was seine Wurzeln in der antisemitischen Lebensrealität in Europa zur Jahrhundertwende hatte, und durch den Holocaust seinen schrecklichen Höhepunkt erreichte (in dem nicht nur zionistische Jüd*innen ermordet wurden, sondern auch viele jüdische und auch nicht-jüdische Sozialist*innen, Kommunist*innen, und natürlich LGBTQI*, Roma und Sinti und andere), hat ironischerweise durch die Gründung eines zionistischen Kolonialstaates in Palästina nur zugenommen.

Der mittlerweile verstorbene antizionistische Aktivist der israelischen sozialistischen Organisation „Matzpen“ (Kompass), Akiva Orr, erzählte oft von einem Flugzeug der israelischen Fluggesellschaft, das durch eine Vogelschar geflogen ist und mehrere davon getötet hat. Die Schlagzeilen der israelischen Presse lauteten am nächsten Tag: „Vögel greifen israelisches Flugzeug an“. Die Verdrehung von Täter*innen und Opfer ist ein oft benutztes Mittel der kolonialen Ideologie >>>

Glücklicher Bibi - Uri Avnery - 7. 8. 2016 - „GIB MIR Generäle, die Glück haben!“, rief Napoleon einmal aus. Das erinnert einen auch an Goethes Faust, der sich beklagte, dass „Wie sich Geschick mit Glück verbinden, das fällt den Toren niemals ein...“ Glück kann ein großer Wohltäter sein. Er kann auch die Ursache von Katastrophen sein. Ich erinnere mich anscheinend daran , dass einer/eine jener üblen griechischen Götter oder Göttinnen ihre menschlichen Opfer zerstörten, indem sie sie glücklich machten. Glück geht zusammen mit Überheblichkeit. Und Hybris führt zu Nemesis.

MAN NEHME nur als Beispiel Benjamin Netanjahu. Ein sehr glücklicher Politiker – wenigstens bis jetzt. Seine Vorgänger waren  mit einer vereinigten Front der Staaten konfrontiert,  die entschlossen waren, Israel zu zerstören oder wenigstens dem palästinensischen Volk zu helfen, die Freiheit und die Unabhängigkeit zu erlangen.

1948  drangen alle Armeen der benachbarten arabischen Staaten in Palästina ein und zwar einen Tag nach der Beendigung  der britischen Herrschaft und der Gründung des Staates  Israel. 1967 versuchten diese Staaten es wieder – mit katastrophalen Ergebnissen (für sie). 1973 griffen zwei von ihnen vom Süden und vom Norden an  und wurden nur nach schwerem Kampf zurückgeschlagen. Es war immer  ein Grundsatz, dass wenn  sich die Möglichkeit ergab dann würden all diese Armeen Israel wieder angreifen, um uns zu zwingen, uns von den Gebieten, die wir 1967 besetzten , zurückzuziehen und den palästinensischen Brüdern zu helfen, ihren eigenen Nationalstaat endlich zu errichten.

Und schauen wir uns um. Nicht die leiseste arabische Drohung gegenüber Israel ist geblieben. Alle benachbarten Araber sind total damit beschäftigt, einander zu töten.

Syrien, die Heimat des arabischen Nationalismus‘, war der entschlossensten Feind Israels. Syriens Armee wurde als die wirksamste arabische Kraft angesehen. Was ist davon übriggeblieben?

Neulich fragte mich ein  verzweifelter Freund, ich solle erklären, wer gegen wen in Syrien kämpft. Ich erwähnte Präsident Bashar al-Assads Armee, die verschiedenen islamistischen Milizien, die gegen Assad und gegen einander kämpfen, das islamische Kalifat (Daesh) das gegen all diese und gegen die kurdischen Kräfte kämpft, während der Iran und die Hisbollah Assad gegen die USA unterstützen, aber den USA gegen Daesh helfen, wahrend die Türkei Daesh unterstuetzt, aber auch die USA hilft, die mit Russland gegen  Daesh kooperieren, das gegen die syrischen Kurden kämpft, die von den USA  unterstützt werden. Nach fünf Minuten  gab mein Freund auf. „Das ist zu kompliziert für mich“, sagte er.

Die ganze Zeit schauen die israelischen Generäle und Politiker zu, versuchen ihre Freude  zu  verstecken >>>

Jerusalem ist ein religiöses Inferno, das darauf wartet…
Dr. Daud Abdullah

Trotz einer Nachrichtensperre bestätigen Ereignisse vor Ort, dass die Schlacht um Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee in eine neue und gefährliche Phase geraten sind. In der Vergangenheit behaupteten Offizielle auf beiden Seiten der Teilung, dass sich Palästina - Israel gerade in einem politischen Streitgespräch befinden.  Sie bestehen darauf, dass die religiöse Überzeugung kein wichtiger Faktor darin spielt. Dies  ist nicht länger der Fall; das religiöse Erbe und  die Rechte dominieren jetzt das Gespräch und  gestalten den Lauf der Ereignisse.

Wenn Tausende von Juden letztes Wochenende im besetzten Jerusalem zusammen kamen, um das zu kennzeichnen, was sie glaubten: die Zerstörung des Zweiten Tempels durch die Römer im Jahre 70 nach der Zeitrechnung, so ist die Botschaft mehr als deutlich. Israels Vertreter des Verteidigungsminister Eli Dahan bestätigte  seine Absicht: „Wir sind hier, um zu verkündigen, dass wir nach Jerusalem zurückgekehrt sind und dass wir unsere Herzen vorbereiten, auch auf den Tempelberg zurückzukehren, um den Tempel wieder aufzubauen.“


Als Warnung fügte er hinzu: „Wir schämen uns nicht dafür: wir wollen den dritten Tempel auf dem Tempelberg wieder aufbauen“.


Der „Tempelberg“ ist natürlich der Ort, wo das Noble Heiligtum der Al-Aqsa steht und der in aller Welt berühmte Dom, der Felsendom; es ist die dritt-Heiligste Stätte des Islam.


Dahams Bemerkungen waren keine Hassrede eines Extremisten. Sie war eine  Überlegung der vorherrschenden Ansicht innerhalb des politischen Establishments;  dass der Tempel für das jüdische Volk, eine zentrale Bedeutung hat , ohne den es nicht leben kann. Für dieses ist die Al-Aqsa ein ungewöhnliches Hindernis auf dem Weg ihres Unternehmens.


Der verstorbene Meir Kahane, der die terroristische Kach-Bewegung gründete und anführte, behauptete, dass es Israels größter Fehler war,  1967 nicht die Al-Aqsa Moschee  zu zerstören, als Jerusalem im sechs-Tagekrieg erobert wurde.  Demnach wird jetzt für alle Vorhaben und Absichten, das Problem nun einfach das eines unvollendeten Geschäfts sein. >>>

 

VIDEO - AUDIO - Ellen Rohlfs: Klagepsalm einer Palästinenserin
 

Stop With the Nonsense That Palestinians Are a Minority in Israel - Gideon Levy - You can’t argue that the Palestinians aren’t an integral part of greater Israel; occupied and dispossessed, but integral.

A delusion under which most Israelis live lets them invent vacuous excuses based on the virtual reality they’ve built for themselves. According to this fallacy, the State of Israel only controls its own citizens, most of them Jewish of course, but nobody counts the millions of other subjects who fall under its control at least as much, maybe more. They’re invisible.

That’s the only way one can argue comfortably and learnedly about whether Israel is a Jewish and democratic state. The discussion is a fascinating intellectual one, with only one problem: It has long since lost relevance. A country where about half the subjects aren’t Jewish can’t be Jewish. If it insists on being Jewish by force, it isn’t democratic.

A state where half the subjects are denied rights can’t be democratic. In a state that doesn’t intend to change its borders or the nature of its rule, this discussion is merely part of the delusion of perpetually parading around naked but feeling fully clothed.

Two peoples equal in size live under Israeli rule: about 6.3 million Jews and 6.3 million Arabs. Half and half. That’s the outcome of 50 years of life in a binational state, not Jewish and not democratic. To the 1.8 million Arab citizens, you have to add the 2.7 million Palestinians living under direct Israeli rule in the West Bank, and about 1.8 million living under indirect Israeli rule in Gaza. >>>

Bizarr ungleiche Verteilung des Wassers im palästinensischen Westjordanland. Ein lösbares Problem, das absichtlich nicht gelöst wird. - Albrecht Müller - In dem folgenden Interview gibt uns der Hydrogeologe Clemens Messerschmid einen Einblick in die Wasserprobleme Palästinas. Seine Aussagen sind mit Zahlen belegt. Er erlebt als Hydrogeologe die Situation vor Ort und die Beschränkungen seiner Arbeit seit fast 20 Jahren mit. Er bezeichnet den Dauernotstand im Wasser als politisch erzeugt aber lösbar. Voraussetzung dafür wäre allerdings politischer Willen für eine solche Lösung, den er jedoch nicht zu erkennen vermag. Die Debatte über dieses Thema erhielt kürzlich durch einen Tagesschau-Bericht größere öffentliche Aufmerksamkeit. Das Interview fand bereits vor dessen Ausstrahlung statt. Aus diesem Anlass haben wir nachträglich noch einige Fragen hierzu eingeflochten. Albrecht Müller.

Clemens Messerschmid, (Jahrgang 1964) hat in München und Aachen Geologie und Hydrogeologie studiert und ist von Beruf Hydrogeologe. Seine Haupttätigkeit in Palästina besteht in der Erkundung, Erschließung und Nutzung der örtlichen Grundwasserressourcen zumeist im Rahmen von internationalen Projekten.Darüber hinaus versucht er, im Rahmen von Vorträgen in Europa, Einblicke in die Wassersituation in den besetzten palästinensischen Gebieten zu geben und berät diesbezüglich auch politische und Menschenrechtsorganisationen.

Ressourcen und die Wasserkrise


AM (Albrecht Müller): Der Nahe Osten, insbesondere Palästina, ist als besonders wasserarm bekannt. Wie sieht das der Hydrogeologe?

CM (Clemens Messerschmid): Der Nahe Osten ist sicherlich nicht tropisch regenreich, aber Palästina, speziell die West Bank, ist keineswegs arid (trocken).

AM: Also stimmt es gar nicht, dass es zuwenig Wasser gibt? Gibt es also gar keine Wasserkrise?

CM: Die Palästinenser zählen sicher zu den am schlechtesten versorgten Bevölkerungen der Erde. Aber es gibt eben mehr als genug Wasser für eine gesicherte >>>

Official Response to Closure of Investigation into Israeli Shelling near UNRWA School in Rafah 08/03/14 -
August 26, 2016 - UNRWA has not been given an opportunity to review the evidence but we have seen the explanation on the Israeli Military Advocate General’s website. In the circumstance it is therefore impossible for us to make specific comments about the way the case has been conducted.

According to the UN Secretary General’s Board of Inquiry, the incident took place at an UNRWA school which had been designated as an emergency shelter on 18 July. Between 2,700 to 2,900 people were sheltering there. The Israeli Army launched a precision-guided missile striking the road outside the school, which had opened its gates. 15 persons in the vicinity were killed, including a guard hired by UNRWA. As many as 30 people were injured. The Secretary General’s Board of Inquiry found that the missile was targeting people passing on a motorcycle.

We notified the Israeli Army on 33 separate occasions that this school in Rafah was being used to accommodate the displaced, the last time only an hour before the attack. >>>

Grafik zum vergrößern anklicken

26. 8. 2016

Weblog Die Achse des Guten - Scharf rechts abgebogen - Christoph Baumgarten - Henryk M. Broder regt sich über Migranten, Merkel und die Medien auf. Und bekommt damit immer mehr Applaus von rechts.

Es gibt wahrscheinlich schmeichelhaftere Komplimente, als mit Udo Ulfkotte verglichen zu werden. Ulfkotte ist Verschwörungstheoretiker, schreibt für den rechtsesoterischen Kopp-Verlag und tritt bei Veranstaltungen ausländerfeindlicher Vereinigungen wie Pegida und der AfD auf. Nebenbei hat er die als mindestens rechtspopulistisch einzustufende Bewegung „Pax Europa“ gegründet und gilt als Verbinder zwischen der Neuen Rechten und Kopp.

Für Madelaine Chaproll sind er und Henryk M. Broder so etwas wie die letzten Helden des deutschen Volkes. „Macht endlich etwas für die Zukunft dieser Nation. Ihr könnt nicht nur von einigen mutige Menschen wie der liebe Broder oder Ulfkotte auf Dauer erwarten, ihr Haut ständig für ein passives Volk, zu riskieren“ >>>


"Madelaine Chaproll / 26.07.2016 - "Achse des Guten":  "Bitte, keine Bitte mehr, und macht endlich etwas für die Zukunft dieser Nation. Ihr könnt nicht nur von einigen mutige Menschen wie der liebe Broder oder Ulfkotte auf Dauer erwarten, ihr Haut ständig für ein passives Volk, zu riskieren. (...)  Helfen sie ihr Deutschen diesen wahren Helden, Broder und Ulfkotte, mit Taten, weil als Märtyrer werden sie ihnen nicht mehr nützlich. " >>>



Autoren der "Achse des Guten" >>>
 

Einer der fragwürdigsten  Mitautoren der "Achse des Guten" war Akif Pirincci: Er schrieb so rassistische Texte wie:  "Achse des Guten" -  25.03.2013 - Das Schlachten hat begonnen >>>

Seit 2012 ist Akif Pirincci auch mit der AFD, Pegida, Begida verbündelt - Mehrfach wurde Pirinçci von Mitgliedern der Burschenschaftlichen Gemeinschaft zu Lesungen eingeladen. Im Mai 2014 las er in Erlangen aus Deutschland von Sinnen für die Burschenschaft Frankonia.

Unter den Gästen waren der NPD-Landesgeschäftsführer Axel Michaelis, der neonazistische Publizist Jürgen Schwab, der rechtsextremistische Szeneanwalt Frank Miksch sowie weitere Aktivisten der rechtsextremen Szene. Die JuSo HSG organisierte eine Protestveranstaltung. Im Jahresverlauf las Pirinçci auch bei der Burschenschaft Danubia München und der Hamburger Burschenschaft Germania.

Vielfach trat Pirinçci auf Einladung bei Veranstaltungen der AfD auf. Im Mai 2014 in der Meistersingerhalle in Nürnberg, wobei Verena Brüdigam moderierte. Laut den Nürnberger Nachrichten sagte Pirincci dabei: „Es geht mir am Arsch vorbei, wenn man mich einen Nazi nennt, das ist mir scheißegal“. mehr dazu >>>


 

Selbst der ehemalige Achsen-Mitschreiber Tobias Kaufmann distanzierte sich (nach dem Erscheinen der Artikel von Akif Pirincci) von der "Achse des Guten", ihm ging dieser Artikel vom Akif Pirincci zu weit:

Tobias Kaufmann schreibt am 8.4.2013 auf der „Achse des Guten“ über Akif Pirincci -„Er argumentiert wie die Nazis, also muss er auch damit leben, dass sie ihm zustimmen. Ich bin über diesen Text empört und erschreckt. Nicht zuletzt, weil er unsere Glaubwürdigkeit als Publizisten untergräbt, deren Kritik am Islam eben nicht auf Ressentiment gründet. „Kein Wunder, dass Pirinccis Text unter rechtsextremen Verschwörungstheoretikern im Netz gefeiert wird. (…)  Denn Pirincci verwendet all die Codes und Argumente, die Kern der NPD-Ideologie sind.“

Weiter schreibt er: „Dass jedoch ein Text wie “Das Schlachten hat begonnen” auf diesem Blog erscheinen konnte, für den ich seit 10 Jahren schreibe, erschüttert mich zutiefst (…) Und deshalb will und muss ich ihm zumindest widersprechen. Dieser Text ist nicht von liberalen Grundsätzen geprägt, er ist journalistisch nicht gedeckt und moralisch nicht haltbar.“ >>>

 Andere Stimmen zu dem "Achse des Guten" Schreiber Akif Pirincci  >>>

 

Michael Miersch verlässt die „Achse des Guten“ - 22. Januar 2015 - Bedauern und Unverständnis - Michael Miersch will sich als Redakteur, Autor und Herausgeber aus dem Autorenblog „Achse des Guten“ zurückziehen. Als Gesellschafter will er weiter fungieren. Er begründet das damit, dass sie sich „gewendet“ habe, dass sich zunehmend Leser aus dem Umfeld von Pegida und der AfD angezogen fühlen, wie man den Kommentaren entnehmen könne, und dass auch Achse-Autoren beide Gruppierungen verteidigen. >>>

 

Abrechnung mit Broder -  am 22. Januar 2015 von Abi Melzer - Das Blog, Die Achse des Guten, gründete Broder 2004 zusammen mit den Journalisten Dirk Meixner und Michael Miersch mit der Absicht, einen liberalen, weltoffenen und aufgeklärten Autorenblog zu etablieren. Zehn Jahre später haben einige Autoren das Blog unter Protest verlassen, und einer der Gründer, Michael Miersch, verabschiedete sich im Januar 2015 mit einem Artikel unter der Überschrift: Na, dann ohne mich. Er schrieb unter anderem: „Es ist zu mühselig geworden, zumindest etwas Meinungsvielfalt aufrecht zu erhalten. Manche, denen diese Entwicklung missfällt, haben sich bereits zurückgezogen (zum Beispiel Alan Posener). >>>


2009 verläßt Alan Posener die "Achse des Guten" >>>

 


 

Wenn man weiß, dass (der so gefeierte) Henryk M. Broder das Broder sicher 1989 noch ein strammer Antizionist genannt werden konnte, so ist festzustellen, er hat er , quer über die Fahrbahn von links nach rechts, eine erstaunliche Wandlung durchgemacht. >>>


Abraham Melzer schreibt heute, am 26. 8. 2016:
Ich habe schon vor mehr als zehn Jahren geschrieben, dass Broder sich den Nazis immer mehr nähert. Er selber hat ja von sich gesagt, dass er nicht konservativ sondern „reaktionär“ ist und davon ist es nur ein Schritt entfernt zu AfD oder zu den Neo-Nazis. Mit seinem Beitrag in der WELT, in dem er sagte, dass Aleppo schlimmer ist als Auschwitz, hat er ja allen Neo-Nazis und Antisemiten eine riesengroße Freude gemacht. Und dass er noch hinzugefügt hatte, Auschwitz sei „Geschichte“ war ja genau das, was sie alle von ihm erwartet haben. Vergisst Auschwitz. Ist das nicht auch ein Buchtitel von Broder?

Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich mal mit diesem rechtsradikalen „Reaktionär“ befreundet war. Ich frage mich oft wie das aus ihm werden konnte. Einst wurde er gehandelt als der neue Kurt Tucholsky. Der arme Tucholsky dreht sich wohl im Grabe bei diesem Gedanken und wir, die wir noch leben, können nicht einmal darüber lachen.

Was ist aus ihm geworden? Ein kleiner-großer Schmock, ein Angeber und ein unangenehmer Zeitgenosse, der auf jeden Freund, den er hat, tausend Feinde hat. Nun heißt es zwar „viel Feind, viel Ehr“, aber auf diese Art von Ehre werden die meisten verzichten können. Mit Ulfkotte verglichen zu werden, wo man einst mit Tucholsky verglichen werden wollte, ist wahrlich keine Ehre.

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Aktuelle  Kurznachrichten

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26. 8. 2016

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Palestinians Can't Use PayPal—but Israeli Settlers Can

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24. 8. 2016

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In Israel, Arabs get far less school funding than Israelis

Whitewashing the killing of three innocent Palestinians

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Isolated- Israel cuts village of Beit Iksa off from East Jerusalem and the rest of the West Bank

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Water shortages hit West Bank

Celtic fans have raised more than €115,000 for Palestine
 

Israeli police warn Celtic fans not to fly Palestinian flags on Tuesday night

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Israeli Army Confiscates Machines From Workshops In Bethlehem, Injures Many Palestinians

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On 47th anniversary of arson attack, Palestinians highlight ongoing threats to Al-Aqsa

23.8. 2016

PA accuses Israel of ‘destroying internal cohesion’

Is EU giving up on Israel-Palestine conflict?

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How an IDF general whitewashed the killing of three innocent Palestinians

Israel Carries Out 50 Strikes Against Gaza, Five Palestinians Injured

Up to 50 Airstrikes on Gaza in Worst Israeli Assault Since 2014

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